Lang ersehnt und nun endlich erfüllt, der Traum der Spielerbewertung, in natürlich enorm willkürlicher Reihenfolge:
- Lars “Heavy Cat Zumdick”: Sehr präsent, mit verwegenen Abschlägen im “no-look-pass” Verfahren, macht gerne mal “lieber safe”, fischte aber auch gerne mal einen ausm Giebel,…auch schmerzhafte Blessuren hielten ihn im Einsatz für die Sache nicht auf, …erheblich…
- Stefan “the ex-axe”: Ließ seine durchaus geschätzte grobe Sportlichkeit vermissen, gab eher den gelassenen Begleitonkel, zeigte aber beim Bier-exen bei Anpfiff deutlichen Hang zur Körperqual für die Drubbe…vorbildlich…
- Madde “the toe”: Hatte schon im Vorwege Gründe für eine durchwachsene Leistung parat, sprach er doch von zugemachtem Oberschenkel…davon war nichts zu merken, und als neuen Grund für eine dem Team entsprechenden Auftritt ließ er sich den rechten Großonkel vom Gegner bläuen, damit die deutlich lauter werdende Kritik verstummte, hätte nicht Not getan, am Gerstengerät hinterließ er mit einem beeindruckenden Zwischensprint offene Münder…nicht kaputt zu kriegen( oder kaputtzukriegen?)…
- Heiko”das Streichergebnis”: Ging durch unerwartete und kurzfristige Gewichtszunahme ( hatte Lodars Abnahme übernommen, s. u.) mit gebremstem Schaum zu Werke, brachte dafür aber diverse Schäume vor den eigenen und kollegiale Münder, die ob des Mutes zur Fitnesslücke (Laktatwert von Jopi Heesters) und dramatischer Fehlpassquote in zum Glück rar gesäte Tischkanten zu beißen suchten, eine Selbstdemontage vom Feinsten, ein Parforce-Ritt zur Karikatur eigener Ansprüche…eigentlich bitter, mit dem Mund jedoch gewohnt stark…
- Lodar “die Lok, formerly known as Büffelhüfte”: Brachte sich durch Gewichtsverlagerung (s.o.) als einziger in annähernde Turnierform, die nun ausgemerzte Behäbigkeit ließ jedoch ein kleines Problemchen zum Vorschein kommen, die angegessene Lässigkeit vorm Tor wurde gegen eine deutliche Hibbeligkeit ausgetauscht, wie sich herausstellte nicht zu unserem Vorteil…er war in good shape, das Trikot flatterte wie zu besten Zeiten, Gedanken an den jungen Lothar der Turniersiegära kamen auf, das Fleisch war willig, doch der Geist blieb, nunja, unter seien Möglichkeiten…körperlich blendend…
- Ralf “Werner Beinhart für Arme”: Wusste mit doch recht brachialen Motivationsmethoden im Vorwege aufzufallen, biss aber spätestens seit Nichterscheinens im Eröffnungsspiel autoritätsmäßig auf schier unkaputtbaren Granit, Aufstellungen und taktische Hinweise wurde augenscheinlich mutwillig negiert. Aufsteigende Aggressivität münzte er dann sogleich auf dem Platz in die so beliebte Boshaftigkeit um und brach einen überflüssigen Zweikampf vom Zaun. Am Sonntag durch Einstiegsansage: “Vorm Spiel erstmal jeder einen Aquavit aus der Flasche!” wieder deutliches klettern auf der Autoritätsskala, fiel dann nur noch durch selbst zu erlaufende Steilpässe mit Vollspann auf, später gemeinsamer Untergang im Brausebrand…beeindruckend…
- Nils “Die Sorglosigkeit”: Der meiste Spielwitz von allen, gepaart mit einer brutalen Portion Leichtsinn, die Truppe und Gegner verzweifeln ließ. Eh schon bekannt als rheinische Frohnatur, setzte er als letzter Mann neue Maßstäbe, dem einzig verbliebenen Stürmer ließ er uneinholbar Vorsprung und hatte nichts anderes zu tun, als den hoffnungslosen Sprintversuch grinsend und lachend zu vollziehen…ein wahrhaft verwegener und selbstzerstörerischer Ansatz…brachte aber hektische und technisch ungenügende Ballverwertung gerne im Tor unter, das machte vieles wett…
- Christoph und Galone “the toxic twins: Überzeugten durch Einsatz, opferten sich für die Mannschaft auf. Brachte Galone schon durch die Trikotwahl die nötige Gewaltbereitschaft zum Ausdruck, ließ sich Christoph nicht lange bitten und verwandelte jeden Sprintauftrag in zähnefletschende Aggro-Grimasse. Die Ballannahme mit Pirouetten in nicht enden wollender Langsamkeit, äh, Lässigkeit vereinte die doch recht zweieiigen Gefährten. In der Ausschöpfung der Voraussetzungen zeigten sie allen wo der Frosch die Locken hat…mächtiges Gespann…
- Michi” Horst Brack, der Bestrafer”: Stieß Sonntag dazu, konnte nicht so sehr hervortstechen, wie gewünscht…reihte sich nahtlos in die Steubingmäßige Chancenverwertung ein und zeigte sein unwiderstehliches Faible für die Rücklage (es ist kein Geheimnis: beim Schuß Hoden über den Ball), mit seinem Zandermäßigen Einsteigen gegen den gegnerischen Keeper rechtfertigte er aber jede Minute auf dem Platz…war sich auch fürs obligatorische Dribbling bis in den Mann nicht annähernd zu schade…traditionell und nicht kleinzukriegen…
Am Spielfeldrand wurden folgende, nicht wegzudenkende, Supporter gesichtet, die unseren Auftritt sowohl ästhetisch, als auch inhaltlich erträglich machten: Hilde, 1a Einsatz beim Bierholen, Claudi, die zum Glück für Madde fuhr, Angie, zur Analyse des Wurstangebots und Hutkampf mit dem Nachwuchs, Jessi, die mal kurz ein Kind in die Ecke stellt zum Schlafen, Sandra, die auch mal an was zu essen denkt, Andi und Steph, um uns an Urlaubserholung teilhaben zu lassen, Katharina, die uns erstaunlich eisern aushielt, Vully, gewohnt stark am Gerät, der Oberstudienrat und natürlich die Nachwuchshoffnungen Lauri, Jakob, Marcus, Amelie, Markus´ Schwester deren Namen mir jetzt nicht einfällt (Lilia) und der kleine kompakte, der mit in Osnabrück war, und dessen Namen ich mir auch nie merken werde… (wird wohl Julian sein?) ich hoffe ich habe niemanden vergessen
Egal wer hier was sagt, es war echt dufte, für unsere Verhältnisse viele Leute und ne Menge lustige Situationen, dafür vielen Dank
Und das nächste Mal Herr Coach, Beton anrühren und mehr Schnaps!!!
Legt Euch wieder hin…Pendler, something wicked comes your way…
sick
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